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Visual Arts, Architecture and Design
German
Provinzialrömische Kunst in Gallien und Germanien
Stephan Seiler
IASHA / JOSHA Journal
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Abstract
Die Entwicklung der provinzialrömischen Kunst in den gallischen und germanischen Provinzen des Römischen Reichs vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. ist von der Auseinandersetzung zwischen einer indigen-keltischen Tradition und griechisch-römischen Einflüssen geprägt. In diesem Spannungsfeld entwickelte sich ein eigenständiges Kunstschaffen, das insbesondere in der Großplastik bemerkenswerte Denkmäler hervorrief, die sowohl aus kunst- historischer als auch soziologischer Sicht von großem Interesse sind. So können beispielsweise keltische Stilelemente und klassische Formen, und damit die Adaption mediterraner Einflüsse unter Beibehaltung einer eigenen Ausdruckskraft, gleichzeitig in einem Werk vorkommen. Bei der Beurteilung der provinzialrömischen Kunst stellen sich demnach Fragen nach der „Romanisierung“ der keltischen Bevölkerung, der „Interpretatio romana“ religiöser Kunstwerke und nach dem Kulturtransfer in der antiken Welt.
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Article Information
Title
Provinzialrömische Kunst in Gallien und Germanien
Type
Article
Published in
Journal
1. May 2015
DOI Identifier
10.17160/josha.2.2.29
Language
German
Journal
Vol 2 Issue 2
Categories
Visual Arts, Architecture and Design
Authors
Stephan Seiler1
Affiliations
1
IASHA / JOSHA Journal
This article is open access and distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Cite this work
Stephan Seiler (2015). "Provinzialrömische Kunst in Gallien und Germanien". JOSHA Journal. DOI: 10.17160/josha.2.2.29.